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Mehr Zeit für die Umstellung im Zahlungsverkehr

Die Frist für die Einführung strukturierter Adressen und der neuen ISO-20022-Version wurde verlängert. Für Unternehmen und Vereine, die Zahlungsdateien elektronisch einliefern, bedeutet das mehr Zeit für die Anpassung von Zahlungssoftware und Stammdaten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Der ursprünglich vorgesehene Umstellungstermin vom 14. November 2026 wurde verschoben. Die Bank Avera unterstützt die bisherige pain-Version 2009 (pain.001.001.03) sowie unstrukturierte Adressen voraussichtlich noch bis Mitte 2027.

Bis dahin sollten die erforderlichen Anpassungen dennoch umgesetzt werden:

  • Umstellung auf das neue Format pain.001.001.09 (ISO 20022 V2019)
  • Verwendung von strukturierten Adressen für alle Zahlungen
  • Umstellung auf EBICS 3.0, sofern Zahlungsfiles über EBICS übermittelt werden
  • Anpassung der Rechnungserstellung auf QR-Rechnungen mit strukturierten Adressen
     

Warum die Umstellung wichtig bleibt

Die Verschiebung ändert nichts an den künftigen Anforderungen im Schweizer Zahlungsverkehr. Strukturierte Adressen und die aktuellen ISO-20022-Standards bleiben der Zielstandard. Die verlängerte Übergangsfrist bietet die Möglichkeit, notwendige Anpassungen sorgfältig und ohne Zeitdruck umzusetzen.
 

Unsere Empfehlung

Nutzen Sie die zusätzliche Zeit, um Ihre Zahlungssoftware sowie Ihre Kreditorenadressen gemeinsam mit Ihrem Softwarepartner auf den neuesten Stand zu bringen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungsaufträge auch künftig reibungslos verarbeitet werden.
 

Weitere Informationen

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu den Anpassungen im Zahlungsverkehr zusammengestellt.