Aktien
Die Aktienmärkte erlebten infolge der makroökonomischen Unsicherheiten einen anspruchsvollen Monat mit nachgebenden Kursen. Dabei verlor der Schweizer Aktienmarkt 1,8 % und der US-Aktienmarkt nur 0,1 %, während europäische Aktien mit –2,5 % am stärksten nachgaben.
Die im Jahresverlauf zurückgebliebenen Schwellenländeraktien (–4,7 %) kamen erneut unter Druck. Dabei litt Asien (–4,7 %) unter dem schwachen China (–7,6 %), während sich Lateinamerika (–5,8 %) ebenfalls deutlich abschwächte. Dabei zeigten sich die europäischen Schwellenländer (–0,2 %), wo vor allem die inflationsgeplagte Türkei (+9,1 %) überzeugte, deutlich stabiler.
Wir sind bei Schweizer und Schwellenländeraktien übergewichtet, werden aber voraussichtlich Anfang September beide Märkte untergewichten.
Entwicklung ausgewählter Aktienmärkte (in CHF)
Quelle: Bloomberg, Bank Avera