Suchen

Telefon

+41 44 933 54 00

Mo – Fr: 08.00 bis 17.30 Uhr

Filialenübersicht

Kontaktformular

Standorte

Finden Sie eine Filiale, eine Beratung oder einen Bancomat in Ihrer Nähe.

Chat

Anfrage

Schritt 1/2

Eigenheimindex der Bank Avera

Erneut kräftiger Anstieg im Immobilienmarkt

Studie downloaden

Wohneigentum im Kanton Zürich höchst begehrt

Der Immobilienmarkt im Kanton Zürich verzeichnet innert Jahresfrist einen erneut kräftigen Anstieg von 7,8 Prozent und entwickelt sich deutlich dynamischer als der gesamt­schweizerische mit 6,3 Prozent. Mit einer Zunahme von 8,3 Prozent liegt der Bank Avera Eigenheimindex, der die Marktpreise in den Regionen Zürcher Oberland, Pfannenstiel und Stadt Zürich repräsentiert, in seiner neusten Publikation sowohl über dem kantonalen wie auch über dem schweizweiten Mittel. Die Entwicklung zeigt: Wohneigentum im Kanton Zürich ist und bleibt höchst begehrt.

«Mehrere Faktoren treiben die Nachfrage nach Grundbesitz in die Höhe», erklärt Rolf Zaugg, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Avera. «Nebst der Pandemie, die viele Haushalte zu einer Neubeurteilung ihrer Wohnsituation bewogen und den Stellenwert der eigenen vier Wände wie auch das Flächenbedürfnis erhöht hat, stützt die wirtschaftliche Erholung im Nachgang der Krise die Wohnraumnachfrage. Auch die global steigende Inflation und der Ukraine-Konflikt treiben die Preise auf dem Immobilienmarkt in die Höhe, da die Schweiz auch in diesem Bereich als sicherer Hafen wahrgenommen wird.»

Die Eigenheimwerte haben zwar in sämtlichen Regionen des Kantons Zürich zugenommen, wie aus der neusten Publikation des Bank Avera Eigenheimindex ersichtlich ist, dennoch zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Entwicklung. Der Anstieg beim Bank Avera Eigenheimindex ist wie schon in der Vorperiode vor allem auf die Stadt Zürich und die Gemeinden am rechten Zürichseeufer zurückzuführen (mit Wachstumsraten von fast 10 Prozent). Die Region Oberland weist nur eine leicht tiefere, aber ebenfalls stattliche Steigerung von 5,1 Prozent aus.

Starker Preisanstieg bei Einfamilienhäusern

Allein in den letzten zwölf Monaten sind die Preise für Einfamilienhäuser im Kanton Zürich um 9,1 Prozent gestiegen. Wer ein Objekt in der Stadt Zürich und Umgebung sucht, muss mit rund CHF 2,7 Mio. und mehr rechnen. Günstigere Konditionen finden sich unter anderem im Zürcher Oberland. Aber auch hier liegen die Kosten für ein typisches Musterobjekt deutlich über CHF 1,0 Mio. Nebst dem Preis machen der Mangel an verfügbaren Objekten sowie die ausgeschöpften Baulandreserven die Haussuche zur Herausforderung.

Begehrtes Stockwerkeigentum

Auch der kantonale Markt für Stockwerkeigentum ist durch ein knappes Angebot geprägt. Die im vergangenen Jahr bezahlten Preise sind mit 6,4 Prozent erneut deutlich gestiegen. Eine fünfjährige Musterwohnung mit 110 m2 Wohnfläche und Balkon oder Terrasse wird in Gemeinden wie Illnau-Effretikon oder Wetzikon mittlerweile für rund CHF 1,0 Mio. gehandelt. In der Stadt Zürich sowie in einigen Gemeinden am Zürichsee tendieren die Werte gar gegen CHF 2,0 Mio. Selbst wenn die Leitzinsen aufgrund des Inflationsdrucks in den kommenden Monaten angehoben werden, ist ein Ende der Aufwertung im aktuellen Umfeld nicht absehbar.

Krisensichere Mehrfamilienhäuser

In der Coronakrise haben sich Wohnliegenschaften als robuste Anlage erwiesen. Die hohe Nachfrage führt zu einem steilen Anstieg der Transaktionspreise – schweizweit stiegen diese um 6,3 Prozent über die letzten zwölf Monate – und zur Fortsetzung einer stetigen Aufwertung von Bestandesobjekten. In besonderem Mass gilt dies für Häuser im Kanton Zürich und dessen Zentren.

Die weitere Entwicklung des Marktes hängt stark vom wirtschaftlichen Umfeld und der Zinspolitik ab, da der Wert von Immobilienanlagen direkt an die Zinshöhe gekoppelt ist. Die amerikanische und die englische Notenbank haben erste Erhöhungen vorgenommen und weitere angekündigt. Noch keine entsprechenden Pläne liessen die europäischen und Schweizer Währungshüter verlauten. Sollten die Zinsen auf breiter Front und deutlich steigen, würde dies ein Ende der Aufwertungsspirale bedeuten. 

Studie downloaden

Weitere Auskünfte


Michelle Stark
Leiterin Marketing/Kommunikation


Tel. +41 44 933 52 17