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6 Denkfallen, die vom Investieren abhalten – und wie man sie überwindet
16.02.2026 von Lars Rigling
Auch wenn sich Investieren langfristig nachweislich lohnt, scheuen viele den Einstieg. Risiko, Unsicherheit oder Komplexität wirken stärker als die Aussicht auf Rendite. Dahinter stehen oft psychologische Denkfallen. Dieser Beitrag erklärt sechs davon und zeigt, wie man sie überwinden kann.
Untersuchungen zeigen seit Jahren, dass die Menschen in der Schweiz trotz guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen kaum in Wertschriften investieren. Dabei hätten selbst kleine, regelmässige Beträge über längere Zeiträume meist deutlich mehr Vermögen aufgebaut als ein klassisches Sparkonto. Wenn sich Investieren nachweislich lohnt und dennoch so viele darauf verzichten, müssen psychologische Faktoren eine zentrale Rolle spielen. Genau hier setzt dieser Beitrag an. Im Folgenden werden sechs dieser Denkfallen vorgestellt, die häufig unbemerkt wirken – und Lösungen aufgezeigt, wie man sie umgehen kann.
Denkfalle 1: Verlustaversion – Verluste schmerzen stärker als Gewinne freuen

Viele Menschen empfinden potenzielle Verluste deutlich stärker als mögliche Gewinne. Schon kleine Schwankungen können sich unangenehm anfühlen, selbst wenn die langfristigen Chancen klar überwiegen. Ein Minus wirkt emotional grösser als ein Plus, ein tief verankertes Muster.
Das zeigt sich auch in der Forschung: In klassischen Experimenten von Kahneman und Tversky lehnten die meisten eine faire 50/50-Wette ab, bei der man 100 Franken verlieren oder 100 Franken gewinnen konnte. Erst wenn der mögliche Gewinn ungefähr doppelt so hoch war wie der mögliche Verlust, stimmten viele zu. Unser Kopf verlangt also überproportional viel «Belohnung», nur um das Risiko eines Verlusts überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Im Alltag spürt man das ganz ähnlich: Wenn man 10 Franken verliert, ärgert man sich meist deutlich stärker, als man sich freut, wenn man 10 Franken auf der Strasse findet. Genau dieses Ungleichgewicht setzt sich beim Investieren fort. Man überlegt, einen kleinen Betrag anzulegen und ein hypothetisches Minus fühlt sich sofort grösser an als die Aussicht auf ein langfristiges Plus. Viele bleiben deshalb lieber beim «sicheren» Sparkonto, obwohl es real kaum Rendite bringt.
Wie man damit umgehen kann
Hilfreich ist es, den Blick bewusst auf längere Zeiträume zu richten statt auf einzelne Schwankungen. Wer breit streut und regelmässig investiert, glättet Ausschläge und profitiert vom langfristigen Trend. Auch hilft es, das Depot nicht zu oft zu prüfen, denn weniger kurzfristige Emotionen bedeuten meist bessere Entscheidungen.
Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag «Strukturiert Anlegen – warum Langeweile der Schlüssel zum Erfolg ist», der zeigt, wie einfache Routinen die emotionale Belastung reduzieren können.
Denkfalle 2: Status-quo-Bias – Man hält lieber am Bekannten fest als etwas Neues zu wagen

Viele Entscheidungen im Alltag werden nicht aktiv getroffen, sondern einfach beibehalten. Der Status-quo-Bias beschreibt genau dieses Verhalten: Man bleibt lieber beim Gewohnten, selbst wenn eine Veränderung objektiv vorteilhafter wäre. Das Bekannte fühlt sich sicherer an, das Neue erfordert Energie und manchmal auch Mut.
Ein klassisches Experiment von Kahneman, Knetsch und Thaler zeigt, wie stark dieses Muster wirkt. Studierende mussten einen Fragebogen ausfüllen. Als Entschädigung erhielt per Zufallsprinzip die eine Hälfte der Teilnehmenden eine Kaffeetasse und die andere Hälfte eine Schokolade, und später durften sie tauschen. Obwohl sie beide Gegenstände vorher gleichwertig fanden, behielten über neunzig Prozent einfach das, was sie zufällig bekommen hatten. Ein Tausch hätte eine aktive Entscheidung bedeutet – und damit potenziell Unsicherheit.
Ganz ähnlich begegnet uns dieses Verhalten im Alltag: Das Smartphone meldet, dass ein Update verfügbar ist. Man weiss, dass es Verbesserungen bringt und vielleicht sogar die Sicherheit erhöht. Trotzdem wischen viele die Meldung einfach weg und machen weiter wie bisher. Nicht aus Ablehnung, sondern weil der aktuelle Zustand gerade gut genug scheint. Genauso schiebt man das Thema Investieren immer wieder auf, obwohl ein Einstieg eigentlich sinnvoll wäre.
Was helfen kann, den ersten Schritt zu machen
Es kann hilfreich sein, die Einstiegshürde bewusst zu senken. Ein kleiner monatlicher Betrag oder ein automatisierter Vermögenssparplan reduziert den Entscheidungsaufwand deutlich. Sobald der Start gemacht ist, wird das Neue schnell selbst zum Status quo – ein wertvoller psychologischer Effekt, der langfristig Orientierung gibt.
Denkfalle 3: Mentale Buchführung – Geld wird in «Töpfe» sortiert und dadurch unterschiedlich behandelt

Viele Menschen ordnen ihr Geld gedanklich unterschiedlichen Bereichen zu: Alltagsbudget, Notgroschen, Feriengeld oder Sparziele. Diese mentale Buchführung ist grundsätzlich sehr hilfreich. Sie schafft Struktur, Orientierung und ein Gefühl von Kontrolle und ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Vermögensplanung. Gleichzeitig kann genau dieses Ordnungssystem dazu führen, dass man Geld nicht dort einsetzt, wo es objektiv den grössten Nutzen hätte.
Wie stark dieses Muster unsere Entscheidungen prägt, zeigt ein bekanntes Experiment des Verhaltensökonomen Richard Thaler. Teilnehmende wurden gefragt, ob sie ein verlorenes Theaterticket für 10 Dollar erneut kaufen würden. Die meisten lehnten ab, denn das gedankliche «Theaterkonto» fühlte sich bereits belastet an. Verloren die gleichen Personen hingegen 10 Dollar in bar, kauften sie das Ticket ohne Zögern. Der Verlust war identisch, doch die mentale Zuordnung führte zu völlig unterschiedlichen Entscheidungen.
Ähnliche Mechanismen begegnen uns im Alltag: Auf dem Sparkonto liegt ein komfortabler Puffer, aber man rührt ihn ungern an, weil er im Kopf das Etikett «Sicherheit» trägt. Eine Steuerrückzahlung oder ein Bonus hingegen fühlt sich wie «zusätzliches Geld» an und wird viel eher investiert. Das hat nichts mit fehlendem Geld zu tun, sondern mit der Frage, in welcher mentalen Schublade es liegt.
Ein hilfreicher Umgang mit diesem Muster
Mentale Buchführung funktioniert am besten, wenn man sie bewusst gestaltet. Ein klar definierter Notgroschen ist sinnvoll, doch alles darüber hinaus darf für langfristige Ziele arbeiten. Hilfreich ist es, einen zusätzlichen «Topf» in Form eines separaten Sparkontos einzurichten, beispielsweise mit einem Zweck wie «Zukunft», «Vermögensaufbau» oder «langfristige Ziele». Durch diese neue mentale Zuordnung fällt es leichter, die Mittel auf diesem Konto mit gutem Gefühl zu investieren, ohne die eigene Struktur aufzugeben.
Die Grundsätze des Anlegens
Erfolgreiches Investieren basiert nicht auf Glück, sondern auf klaren Prinzipien. Die wichtigsten Grundregeln:
✔ Diversifikation
Verteilen Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Branchen. So reduzieren Sie Risiken und erhöhen die Stabilität Ihres Portfolios.
✔ Langer Anlagehorizont
Zeit ist Ihre beste Freundin. Je länger Sie investiert bleiben, desto besser können Sie Schwankungen ausgleichen und vom Zinseszinseffekt profitieren.
✔ Passende Anlagestrategie
Nicht alle haben die gleiche Risikobereitschaft oder den gleichen Zeithorizont. Wählen Sie eine Strategie, die zu Ihren finanziellen Zielen, Ihrer Risikotoleranz und Ihrer Lebenssituation passt. So stellen Sie sicher, dass Sie auch in turbulenten Phasen gelassen bleiben.
✔ Regelmässigkeit
Investieren Sie kontinuierlich – zum Beispiel mit einem Dauerauftrag. So nutzen Sie den Durchschnittskosteneffekt und vermeiden Timing-Fehler.
✔ Emotionen ausschalten Bleiben Sie Ihrer Strategie treu – auch in turbulenten Zeiten. Automatismen wie ein Dauerauftrag oder die konsequente Umsetzung Ihrer Anlagestrategie im Rahmen der Vermögensverwaltung helfen, rational zu handeln.
Denkfalle 4: Die Perfektionsillusion «Ich warte, bis alles perfekt passt»

Viele Menschen haben das Gefühl, erst investieren zu können, wenn der Zeitpunkt ideal ist: wenn die Kurse tiefer sind, die Nachrichtenlage stabiler erscheint oder man sich sicherer fühlt. Diese Perfektionsillusion vermittelt das beruhigende Gefühl, Kontrolle über den richtigen Moment zu haben. In der Realität führt sie jedoch dazu, dass man den Einstieg immer weiter hinauszögert.
Ein psychologisches Muster dahinter zeigt sich in Studien zur Entscheidungsfindung: Personen schieben Entscheidungen häufiger auf, wenn sie glauben, zusätzliche Informationen könnten «bald» verfügbar sein, selbst wenn diese Informationen das Ergebnis kaum verändern würden. Das Warten fühlt sich rational an, obwohl es in den meisten Fällen nur ein Aufschieben ist. Beim Investieren verstärkt sich dieser Effekt, weil Kursbewegungen unruhig wirken und der perfekte Moment immer erst rückblickend eindeutig ist.
Im Alltag zeigt sich dieses Verhalten ganz ähnlich: Man wartet lieber auf den «richtigen Moment», um mit Sport zu beginnen, ein Projekt anzugehen oder eine wichtige Entscheidung zu treffen, als einfach mal sofort loszulegen. Beim Investieren summieren sich diese Verzögerungen jedoch besonders stark. Aus Wochen werden Monate, aus Monaten werden Jahre und der Startpunkt rückt immer weiter nach hinten, während längst Rendite hätte erzielt werden können.
Warum ein kleiner Schritt hier viel bewirkt
Der einfachste Weg aus der Perfektionsillusion ist, den Zwang nach dem optimalen Zeitpunkt loszulassen. Ein regelmässiger Investitionsrhythmus hilft dabei, weil er Entscheidungen automatisiert und Timing‑Überlegungen überflüssig macht. Das Prinzip «Time in the market beats timing the market» bringt es auf den Punkt: Entscheidend ist, dass man investiert ist – nicht, dass man den perfekten Moment trifft. Wie Routinen dabei unterstützen können, zeigt auch unser Beitrag «Strukturiert Anlegen – warum Langeweile der Schlüssel zum Erfolg ist».
Denkfalle 5: Reueaversion – Die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen

Viele Menschen zögern beim Investieren nicht nur aus Unsicherheit, sondern aus der Sorge heraus, eine Entscheidung später zu bereuen. Diese sogenannte Reueaversion führt dazu, dass man lieber gar nicht handelt, als das Risiko einzugehen, sich selbst Vorwürfe machen zu müssen. Fehlentscheidungen fühlen sich emotional stärker an als verpasste Chancen – und genau dieses Ungleichgewicht blockiert oft den ersten Schritt.
Ein besonders anschauliches Experiment zeigt das deutlich: Teilnehmende mussten sich zwischen zwei sehr ähnlichen Gewinnmöglichkeiten entscheiden. Bei Option A hätten sie nachträglich erfahren, ob Option B mehr gebracht hätte. Bei Option B wäre diese Information verborgen geblieben. Obwohl Option A objektiv leicht vorteilhafter war, entschieden sich viele für Option B, nur um das Risiko zu vermeiden, später schwarz auf weiss zu sehen, dass die Alternative vielleicht besser gewesen wäre. Nicht der Verlust selbst schmerzt, sondern die Vorstellung, sich später eingestehen zu müssen: «Ich hätte anders entscheiden sollen. »
Im Alltag sieht man das häufig: Man überlegt, mit dem Investieren zu beginnen, stellt sich aber sofort vor, dass die Kurse kurz nach dem Einstieg fallen könnten. Nicht die Schwankung ist das eigentliche Problem, sondern der Gedanke: «Was, wenn es ein Fehler ist?» Die kurzfristige Erleichterung des Abwartens überdeckt dann den langfristigen Nutzen.
Ein Ansatz, der diese Hürde leichter macht
Reueaversion wird schwächer, wenn der Entscheid weniger endgültig wirkt. Ein strukturiertes Vorgehen hilft, den Druck herauszunehmen und nicht auf den perfekten Zeitpunkt angewiesen zu sein. Das Prinzip «Time in the market beats timing the market» zeigt, worauf es langfristig ankommt: Entscheidend ist die Zeit, die man investiert bleibt – nicht der Versuch, jede Bewegung vorherzusehen. Wer Investieren als Prozess versteht, nicht als einmalige Entscheidung, nimmt der möglichen Reue ihren Schrecken.
Denkfalle 6: Der Vermögens Mythos – «Ich brauche viel Geld, um überhaupt anfangen zu können»

Viele Menschen glauben, dass Investieren erst sinnvoll sei, wenn ein grösserer Betrag zur Verfügung steht. Dieses Gefühl entsteht oft aus der Vorstellung, dass Investieren etwas für «später» ist, für eine Lebensphase mit mehr finanzieller Flexibilität. Der Mythos hält sich hartnäckig, weil man Investieren mit hohen Summen, exklusiven Strategien oder viel Fachwissen verbindet.
Psychologisch betrachtet ist das eine Mischung aus Einstiegsillusion und Alles‑oder‑nichts‑Denken. Menschen überschätzen, wie gross der erste Schritt sein muss, und unterschätzen gleichzeitig, wie stark regelmässige Beiträge über die Zeit wirken. Ein niedriger Einstieg fühlt sich «zu wenig wirksam» an und wird deshalb verschoben. Dabei ist langfristiges Investieren vor allem eine Frage der Konstanz, nicht der Höhe.
Im Alltag zeigt sich das häufig so: Man sagt sich: «Wenn ich einmal richtig Geld übrig habe, dann starte ich.» Oder man hat das Gefühl, dass 50 oder 100 Franken pro Monat nicht ins Gewicht fallen würden. Dabei zeigt der Blick auf langfristige Entwicklungen, dass der Zinseszinseffekt selbst aus kleinen, aber regelmässigen Beiträgen über die Jahre Substanz entstehen lässt.
Hilfreich ist es, den Fokus vom Betrag auf den Zeithorizont zu verlagern. Entscheidend ist nicht, wie viel man zu Beginn investiert, sondern wie lange das Geld arbeiten kann. Gerade hier gilt wieder das Prinzip «Time in the market beats timing the market»: Je früher man beginnt, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Auch Angebote wie der Vermögenssparplan zeigen, dass ein Einstieg nicht an grosse Summen gebunden ist: Die erste Einzahlung kann mit 100 Franken erfolgen, weitere Beiträge bereits ab 50 Franken. Damit wird Investieren zugänglich, ohne dass man sein Ordnungssystem oder seinen Alltag grundlegend verändern muss.
Ihr einfacher Weg zum strukturierten Anlegen
Sie müssen kein Profi sein, um erfolgreich zu investieren. Mit einer Vermögensverwaltung erhalten Sie eine massgeschneiderte Lösung, die von erfahrenen Spezialisten umgesetzt wird – transparent, kontrollierbar und so, dass Sie mehr Zeit für das haben, was Ihnen wichtig ist. Der Einstieg ist bereits ab CHF 10 000 möglich.
Wer lieber klein beginnt, startet mit einem Vermögenssparplan – automatisiert, flexibel und schon ab CHF 100. Nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihr Kind oder Patenkind. So wird Investieren einfach, sicher und planbar. Für Sie und für die nächste Generation.

Fazit: Einfach anfangen und dranbleiben
Diese sechs Denkfallen zeigen, wie stark unsere Entscheidungen von Gefühlen und unbewussten Mustern beeinflusst werden. Viele dieser Mechanismen wirken leise im Hintergrund und bremsen uns, ohne dass wir es bemerken. Entscheidend ist nicht, jede Denkfalle auszuschalten, sondern sie zu kennen. Wer versteht, was wirkt, kann bewusster entscheiden und den Einstieg deutlich einfacher machen.
Investieren ist kein grosser Sprung, sondern ein langfristiger Prozess. Wer einmal beginnt, schafft die Grundlage dafür, dass das eigene Geld über die Zeit arbeiten kann. Oft zeigt sich erst später, dass der wichtigste Schritt jener war, mit dem man angefangen hat – nicht jener, der perfekt geplant war.
Wenn Sie herausfinden möchten, welche Möglichkeiten zu Ihrer Situation passen, unterstützen wir Sie gerne. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Schritte sinnvoll sind und welche Routinen Ihnen den Einstieg erleichtern können. Alternativ finden Sie in unserem Blog weitere Beiträge, die Grundlagen einfach erklären und beim Start ins Investieren helfen.
Verlustaversion
Kahneman, D. & Tversky, A. (1979). Prospect Theory: An Analysis of Decision under Risk. Econometrica.
Status-quo-Bias / Endowment Effect
Kahneman, D., Knetsch, J. & Thaler, R. (1991). Anomalies: The Endowment Effect, Loss Aversion, and Status Quo Bias. Journal of Economic Perspectives.
Mentale Buchführung
Thaler, R. (1984/1999). Mental Accounting and Consumer Choice.
Perfektionsillusion / Aufschieben aufgrund erwarteter Zusatzinformationen
Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow.
Reueaversion – Vermeidung von transparentem Feedback
Zeelenberg, M. et al. (1996). Consequences of Regret Aversion: Effects of Expected Feedback on Risky Decision Making. Organizational Behavior and Human Decision Processes.