Bank Avera steigert den Halbjahresgewinn deutlich
Das erste Semester 2022 fällt für die Bank Avera erfreulich aus. Trotz einem ereignisreichen ersten Halbjahr unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen konnte die Ertragslage auf hohem Niveau stabilisiert werden. Der Halbjahresgewinn beträgt CHF 7,64 Millionen, was einem Anstieg von 24,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Der operative Betriebsertrag aus sämtlichen Bereichen der Bank erhöhte sich um 3,4 Prozent auf CHF 29,47 Millionen. Zusammen mit leicht tieferen Sachaufwendungen und Abschreibungen erzielte die Bank einen um 23,0 Prozent höheren Geschäftserfolg vor Steuern.
Stabiles Niveau im Zinsengeschäft
Auch das Zinsdifferenzgeschäft der Bank Avera entwickelt sich solid und weist einen Bruttoerfolg von CHF 20,89 Millionen aus. Mit der Anhebung des Leitzinses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) erfolgte ein erster Schritt in der Zinswende. Gleichzeitig hat die Bank Avera Negativzinsen bei ihren bestehenden Kunden weitestgehend aufgehoben. Im anspruchsvollen geldpolitischen Umfeld bereitete sich die Bank Avera durch ihr aktives Bilanzstrukturmanagement frühzeitig auf steigende Zinsen vor.
Konstantes Wachstum im Kreditgeschäft
Bei den Kundenausleihungen erzielt die Bank Avera einen Zuwachs von 1,4 Prozent. Per Mitte 2022 betragen die Kundenausleihungen CHF 3,98 Milliarden. Der Hauptanteil entfällt mit CHF 3,85 Milliarden auf Hypothekarforderungen, die im ersten Halbjahr 2022 ein Plus von 1,1 Prozent erreichten. Entsprechend dem Zinsumfeld haben sich die Kundengelder leicht um 0,8 Prozent reduziert und betragen per 30. Juni 2022 CHF 3,05 Milliarden.
Starke Entwicklung im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöht die Bank Avera um 17,6 Prozent auf CHF 4,81 Millionen. Zu dieser Steigerung haben vor allem höhere Einnahmen aus den Beratungsmandaten und der Vermögensverwaltung beigetragen. Die Erträge aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft konnten gegenüber der Vorjahresperiode gesamthaft um 21,1 Prozent zulegen. Das Anlagegeschäft soll im Rahmen der Bankstrategie 2026 weiter ausgebaut werden und zur Ertragsdiversifikation der Bank Avera beitragen.