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Die Bank Avera blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Ergebnis bestätigt die eingeschlagene Stossrichtung und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des diversifizierten Geschäftsmodells sowie die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Der Betriebsertrag stieg um 2,8 Prozent auf CHF 66,77 Millionen.Das Jahr war geprägt von einem rückläufigen Zinsniveau und einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Die Schweizerische Nationalbank senkte im ersten Halbjahr den Leitzins um insgesamt 0,5 Prozent und führte ihn damit auf 0 Prozent. Dies belastete das Zinsengeschäft deutlich. Geopolitische Unsicherheiten und volatile Märkte erschwerten zusätzlich das Umfeld für Institute mit starkem Zinsfokus.
Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft entwickelte sich wie erwartet und ging im Niedrigzinsumfeld leicht zurück. Der Rückgang um CHF 0,80 Millionen auf CHF 48,30 Millionen fiel jedoch weniger stark aus als prognostiziert.
Getragen von Neugeldzuflüssen und einer positiven Marktentwicklung stiegen die verwalteten Depotvermögen um CHF 228,3 Millionen (+17,7 %) auf CHF 1,52 Milliarden. Entsprechend entwickelte sich auch der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft sehr erfreulich und erhöhte sich um 18,9 Prozent auf CHF 9,61 Millionen.
Der Geschäftsaufwand ging um 0,6 Prozent auf CHF 43,58 Millionen zurück. Der Rückgang ist vor allem auf tiefere Sachaufwände zurückzuführen, die dank des erfolgreichen Wechsels zur Swisscom-Plattform um CHF 1,65 Millionen auf CHF 13,98 Millionen sanken. Der Personalaufwand stieg auf CHF 29,60 Millionen (+5,0 %), hauptsächlich aufgrund des Teuerungsausgleichs sowie Investitionen in die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte und liegt nun bei 65,3 Prozent.
Der Geschäftserfolg stieg im Berichtsjahr um 28,3 Prozent auf CHF 19,96 Millionen. Daraus resultiert ein Jahresgewinn von CHF 10,25 Millionen, ein Plus von 28,7 Prozent oder CHF 2,28 Millionen.
Die Bilanzsumme sank leicht um CHF 144,71 Millionen (–2,7 %) auf CHF 5,21 Milliarden. Die Bank steuert ihr Bilanzwachstum bewusst umsichtig unter Inkaufnahme einer gegenüber dem Vorjahr leicht tieferen Bilanzsumme. Ein deutliches Signal der Stabilität: Das Kernkapital erhöhte sich um CHF 18,35 Millionen auf CHF 394,02 Millionen. Dadurch stieg die Eigenkapitalquote von 7,0 auf 7,6 Prozent. Die regulatorische Gesamtkapitalquote legte um 17 Prozent zu und erreichte 136,7 Prozent, begünstigt durch den höheren Eigenkapitalbestand sowie tiefere erforderliche Eigenmittel.

in CHF 1 000
Erwin Koller hat sein Verwaltungsratsmandat auf die Generalversammlung 2025 hin vorzeitig niedergelegt. Koller gehörte dem Gremium seit 2012 an und war während seiner Amtszeit zudem als Audit-Beauftragter tätig. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter wählten neu Markus Varga in den Verwaltungsrat. Der Finanzfachmann ist selbstständiger Unternehmer mit Schwerpunkt auf Corporate Finance, Finanzierungen und M&A. Er lebt in Pfäffikon ZH.