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Finanzwissen einfach erklärt.

Elevator Pitch 2

In der Videoreihe «Elevator Pitch» bringen wir wichtige Anlagethemen auf den Punkt: kurz, einfach und verständlich.

Finanzwissen einfach erklärt.

Zinseszins: das achte Weltwunder

Aus kleinen Beträgen kann mit der Zeit etwas ziemlich Grosses werden: Kapitalwachstum dank Zinseszins. Albert Einstein soll den Zinseszins sogar einmal als das achte Weltwunder bezeichnet haben. Was zunächst technisch klingt, ist eigentlich ganz simpel – und ziemlich beeindruckend. Wir erklären, wie der Effekt funktioniert und warum er für Ihren Vermögensaufbau so entscheidend ist.

Geld, das für Sie arbeitet

Zinseszins bedeutet: Sie erhalten nicht nur Zinsen auf Ihr eingesetztes Kapital, sondern im nächsten Schritt auch Zinsen auf die bereits erhaltenen Zinsen. Ihr Geld beginnt selbst für Sie zu arbeiten und das immer kräftiger, je länger Sie es investiert lassen.

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Das Problem mit dem Sparkonto

Zu wenig Zins, zu wenig Wachstum – und damit auch kaum Zinseszinseffekt. Wer sein Geld lediglich auf dem Sparkonto parkiert, profitiert nur begrenzt von diesem starken Beschleuniger des Vermögensaufbaus. Oder anders gesagt: Das Sparkonto allein reicht nicht. Dieser Fakt gilt umso mehr, wenn man die Inflation berücksichtigt.

Früh anfangen und konsequent sein

Der Zinseszins wirkt dann am stärksten, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Die Erträge werden konsequent reinvestiert in Kombination mit den Vorteilen eines langen Anlagehorizonts. Die gute Nachricht: Sie müssen dafür nicht mit einem grossen Vermögen starten. Schon mit überschaubaren, aber regelmässigen Beträgen kann sich über die Jahre ein schöner Batzen entwickeln. Entscheidend ist, früh anzufangen und konsequent zu bleiben. Denn Zeit ist beim Zinseszins ein entscheidender Faktor. Und jetzt? Der Schlüssel zum achten Weltwunder ist die Vermögensverwaltung. Wer lieber klein starten möchte, beginnt mit einem Vermögenssparplan. Bauen Sie Schritt für Schritt Vermögen auf und lassen den Zinseszins für sich arbeiten. Den Rest erledigt die Zeit.

Anlagehorizont: die Grundlage jeder Strategie

Wie lange Ihr Geld investiert bleiben kann, ohne dass Sie es brauchen, klingt nach einer Nebensache. Ist es aber nicht: Der Anlagehorizont ist die Grundlage jeder Anlagestrategie. Wer ihn ignoriert, riskiert, zu einem ungünstigen Zeitpunkt aussteigen zu müssen und das kann teuer werden.

Der Horizont bestimmt den Weg

Ihr Anlagehorizont definiert, wie lange Ihr Geld investiert bleiben kann, ohne dass Sie es für andere Zwecke benötigen. Auf dem Weg zu Ihrem Anlageziel schwanken die Märkte – mal geht es aufwärts, mal abwärts. Wer langfristig investiert bleibt, kann diese Schwankungen aussitzen und vom langfristigen Wachstum der Märkte profitieren. Wer zu früh aussteigen muss, riskiert, genau im falschen Moment zu verkaufen und Verluste einzufahren.

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Kurz oder lang – der zentrale Unterschied

Ein kurzer Horizont bedeutet: Stabilität geht vor Rendite. Ein langer Horizont wiederum heisst: mehr Spielraum für chancenreichere Anlagen mit höheren Schwankungen.

Grundsätzlich gilt: Je länger Ihr Horizont, desto mehr Risiko darf die Strategie haben und desto mehr Renditepotenzial schlummert darin.

Eine Faustregel

Stellen Sie sich folgende Fragen: Wann benötige ich mein Geld wieder? Habe ich genügend finanzielle Reserven? Welche Lebensziele stehen in den nächsten Jahren an? Als Faustregel gilt: Was Sie in den nächsten fünf Jahren nicht benötigen, kann bereits angelegt werden.

No risk, no fun? Wieso Risiko auch gut ist

No risk, no fun. Diese Devise gilt längst nicht für alle Anlegerinnen und Anleger. Die einen sind bereit, relativ grosse Risiken einzugehen, andere wiederum mögen es lieber konservativer und risikoärmer. Die Rede ist hier von der subjektiven Risikobereitschaft, also wie viel Risiko möchte ich eingehen. Aber auch die Frage, wie viel Risiko ich wirklich eingehen kann, ist wichtig. Genau darum geht es bei der Risikofähigkeit. Gemeint ist die finanzielle Fähigkeit, vorübergehende Verluste zu verkraften, ohne dass dadurch die eigene finanzielle Sicherheit oder wichtige Lebensziele gefährdet werden. Dies ist unter anderem abhängig vom Einkommen, dem verfügbaren Vermögen, der familiären Situation und dem Anlagehorizont. Wir erklären, was Risiko wirklich bedeutet und wie Sie es beim Anlegen richtig einschätzen.

Risiko ist nicht gleich Verlust

Risiko beschreibt, wie stark der Wert einer Anlage zwischenzeitlich fallen oder steigen kann. Diese Wertschwankungen sind normal und Teil jeder renditeorientierten Investition. Ganz wichtig: Höhere Renditechancen gehen mit stärkeren Ausschlägen einher – und umgekehrt. Wer weniger Schwankungen möchte, muss seine Renditeerwartungen anpassen. Das eine geht nicht ohne das andere.

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Märkte bewegen sich – immer

Kurzfristige Schwankungen sind keine Ausnahme, sie sind der Normalfall und gehören zum Anlegen. Historisch gesehen zeigt sich aber, dass bei einer breiten Diversifikation und einem zum Risiko passenden Anlagehorizont sich die Anlagen von Tiefphasen erholen und sich bei einer fachlich korrekten Umsetzung langfristig hohe Risiken lohnen.

Individuelle Risikotoleranz

Ihre persönliche Schwankungstoleranz richtig einzuschätzen ist das Fundament jeder Anlagestrategie. Mehr Tempo bedeutet mehr Bewegung. Weniger Schwankung bedeutet oft weniger Ertragschancen.

Strukturiertes Risikoprofil als Lösung

Ein strukturiertes Risikoprofil hilft, die passende Balance zwischen Rendite und Schwankung zu finden. Darum schauen wir mit unseren Kundinnen und Kunden immer die ganzheitliche Finanzsituation an – und stellen somit sicher, dass Anlegen – so oder so – Fun bereitet.

Rendite: mehr als nur Kursgewinne

Rendite wird oft nur als «Kursgewinn» verstanden, dabei steckt deutlich mehr dahinter. Wer Anlageerfolg allerdings nur am Kursanstieg misst, sieht nur einen Teil des Gesamtbilds. Erfahren Sie, woraus Rendite effektiv besteht.

Mehr als nur Kursgewinn

Rendite ist das gesamte Ergebnis Ihrer Anlage über die Zeit – zusammengesetzt aus Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen. Ähnlich wie bei einem Jobgehalt: Am Ende zählen nicht nur der Grundlohn, sondern auch Bonus, Zulagen und weitere Leistungen. Übertragen auf Anlagen: Kursgewinn plus regelmässige Erträge ergeben die Gesamtrendite.

Erträge, die wieder zählen

In Phasen mit moderaten Kursentwicklungen gewinnen regelmässige Erträge wie Zinsen und Dividenden an Bedeutung. Sie stabilisieren das Anlageergebnis und liefern Ertrag – mit einer gewissen Unabhängigkeit davon, ob der Markt gerade steigt, sinkt oder sich seitwärts bewegt. Das heisst: Rendite ergibt sich aus dem Total von Kursgewinn, Zinserträgen und Dividenden.

GRAPHISCH ILLUSTRIEREN: SMI PRICE INDEX VS. SMI TR

Verhältnis von Risiko und Rendite

Bei der Geldanlage kommt die Rendite selten allein, sie ist immer auch mit dem Risiko verbunden. Höhere Ertragschancen gehen unweigerlich mit grösseren Wertschwankungen einher. Umgekehrt bieten Anlagen mit geringeren Risiken meist auch tieferes Renditepotenzial. Die Kunst besteht darin, eine Anlagestrategie zu wählen, die zu Ihrer persönlichen Situation, Risikofähigkeit und Ihrem Anlagehorizont passt. Wer die richtige Balance zwischen Risiko und Rendite findet, legt den Grundstein für einen langfristig erfolgreichen Vermögensaufbau.

Lange Rede, kurzer Sinn

Wer Rendite nur als Kursbewegung versteht, ignoriert wichtige zu berücksichtigende Erträge. Darum schauen wir mit unseren Kundinnen und Kunden immer das Gesamtbild an und entwickeln daraus die optimale Strategie. Wir können Ihnen versichern: das rentiert sich.

Diversifikation: bloss nicht alles auf eine Karte setzen

An der Börse kann man schnell ein kleines Vermögen machen – aus einem grossen. Wer dem Wertezerfall und unnötiger Gefahr beim Anlegen etwas entgegensetzen möchte, setzt auf ein bewährtes Prinzip: Diversifikation.

Geld breit streuen

Diversifikation bedeutet, Geld auf mehrere Anlagen zu verteilen, statt alles auf eine einzige Entwicklung zu setzen. Verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe reagieren unterschiedlich auf Marktphasen. Verluste in einem Bereich werden durch Stabilität oder Gewinne in anderen abgefedert. Es gilt also, ein Portfolio zusammenzustellen, das nicht bei jeder Marktbewegung aus dem Gleichgewicht kommt.

GRAPHIK: MEHRERE KUCHENDIAGRAMME, DIE DIVERSIFIKATION AUF VERSCHIEDENEN EBENEN ZEIGEN: ANLAGEKLASSEN, REGIONEN, BRANCHEN

Märkte entwickeln sich selten gleichmässig

Einzelne Branchen oder Regionen können stark schwanken, während andere stabil bleiben oder zulegen. Wer einseitig investiert ist, spürt jeden Ausschlag direkt und läuft Gefahr, grosse Verluste auf einzelnen Positionen einzufahren. Wer breit aufgestellt ist, profitiert von der Vielfalt und minimiert das Risiko. Diversifikation macht die Gesamtentwicklung berechenbarer – und lässt Sie besser schlafen.

Professionell diversifizieren

Eine wirkungsvolle Diversifikation entsteht nicht von selbst. Sie erfordert einen klaren Überblick über die Märkte, eine durchdachte Struktur und eine laufende Überwachung des Portfolios. Dies benötigt Zeit und spezifisches Wissen. Wer sich allerdings nicht selbst permanent über das Marktgeschehen informieren und sich um Wesentlicheres kümmern will, ist bei uns bestens aufgehoben. Im Rahmen unserer Vermögensverwaltung übernehmen unsere Anlage-Expertinnen und -Experten die Diversifikation und das aktive Portfoliomanagement.

Vermögensverwaltung zahlt sich aus

Unser Team Investment Solutions prüft die Allokation laufend und optimiert sie bei Bedarf. Dabei setzen wir keine eigenen Anlageprodukte ein. Diversifikation, professionell und unabhängig umgesetzt – stets im Interesse unserer Kundinnen und Kunden. Damit aus einem kleineren Vermögen an der Börse ein grösseres wird.

Fonds und ETFs einfach erklärt

Welche Fonds und ETFs sind in welchem Kontext sinnvoll? Und warum ist der MSCI World nicht immer die richtige Wahl? Beides erklärt sich nicht von selbst. Aber es lässt sich erklären. Und das tun wir jetzt.

Fonds vs. ETFs

Ein Fonds bündelt viele Anlagen in einem einzigen «Korb». Statt beispielsweise eine einzelne Aktie zu kaufen, werden darin viele gebündelt. ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine besondere Art von Fonds: Sie werden direkt an der Börse gehandelt und bilden oft einen Index ab. Beide ermöglichen mit einem einzigen Kauf eine breite Streuung über viele Unternehmen, Branchen und Länder. Beide können sowohl passiv oder aktiv sein. Passive Fonds bilden einen Index nach. Bei aktiven Fonds hingegen strebt ein Fondsmanager an, besser als der Markt abzuschneiden. Diese zwei Ansätze haben Auswirkungen auf Kosten und Rendite – und nicht jede Variante passt zu jeder Situation.

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Breit gestreut ist nicht automatisch richtig gestreut

Der MSCI World ist populär und global diversifiziert. Investiert über einen ETF ist er auch sehr kostengünstig zu erwerben. Ist er aber wirklich so diversifiziert, wie der Name vermuten lässt? Nicht ganz: Er ist stark auf einzelne Regionen konzentriert, vor allem auf die USA. Dazu kommt eine hohe Konzentration im Technologiesektor. Dies kann zu Klumpenrisiken führen, das Anlegende durch wirklich globale Investitionen eigentlich vermeiden wollen. Kurz gesagt: Eine breite Streuung wird über einen Index nicht zwingend erreicht. Zudem bevorzugen Schweizer Anlegende häufig eher ein Übergewicht im Heimatmarkt, etwa wegen des Wechselkursrisikos.

Standardindex oder gezielter diversifizieren?

Nicht jeder Index passt automatisch zu jeder Anlagestrategie. Die entscheidenden Fragen: Reicht Ihnen ein globaler Standardindex – oder möchten Sie gezielter diversifizieren? Lässt Ihr Anlagehorizont eine reine Aktienstrategie zu? Und welche Klumpenrisiken haben Sie bereits? Die richtige Antwort hängt von Ihren Zielen, Ihrer Risikotoleranz und Ihren aktuellen Anlagen im Depot an.

Vermögenssparplan: Systematisch und automatisch zum Sparziel

Sparen benötigt Disziplin und Aufwand? Nicht unbedingt. Mit dem Vermögenssparplan sparen Sie ganz einfach und bequem regelmässig.

Er ist der Autopilot für Ihren Vermögensaufbau. Einmal eingerichtet, läuft er. Zuverlässig, regelmässig und automatisch. Er hält für Sie den Kurs auf Ihr Sparziel.

Automatisch besser sparen

Ein Vermögenssparplan bedeutet, regelmässig einen festen Betrag in Wertschriften zu investieren – automatisiert, via Dauerauftrag. Wie bei einem Autopiloten stellen Sie das Ziel und das Tempo ein und lehnen sich zurück. Ihre Anlage entwickelt sich weiter, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Das Problem ohne Plan

Vielen fällt es schwer, konsequent zu sparen oder den vermeintlich «richtigen» Einstiegszeitpunkt zu treffen. Märkte schwanken, Emotionen spielen eine Rolle und führen nicht selten zu falschen Entscheidungen. Mal wartet man zu lange ab, mal steigt man vorschnell ein.

Und schon ist man beim Vermögensaufbau nicht mehr auf der gewünschten Reiseflughöhe. Der Vermögenssparplan verhindert dies.

Fondsanteile zum Durchschnittspreis

Ein Vermögenssparplan schafft Disziplin und Regelmässigkeit, reduziert emotionale Fehlentscheide und nutzt automatisch den Cost-Average-Effekt: Einmal kaufen Sie Fondsanteile teurer, einmal günstiger. So erzielen Sie über die Zeit einen ausgeglichenen Durchschnittspreis. Einfach einen fixen Betrag definieren, einen Dauerauftrag einrichten, langfristig denken und gut ist. Der Dauerauftrag kann selbstverständlich jederzeit geändert oder pausiert werden.

Gebühren: kleine Prozente, grosse Wirkung

Ein Prozent Gebühren klingt nach wenig. Über die Jahre und mit wachsendem Vermögen summieren sich die Kosten jedoch zu einem beträchtlichen Betrag. Wer nur auf die Rendite vor Kosten schaut, sieht nicht das ganze Bild. Wir zeigen, welche Gebühren beim Anlegen anfallen und worauf es wirklich ankommt.

Am Ende zählt die Nettorendite

Nicht die Rendite vor Kosten entscheidet über Ihren Anlageerfolg, sondern die Nettorendite: das, was nach Abzug aller Gebühren übrigbleibt. Über kurze Zeiträume macht ein Unterschied von wenigen Zehntelprozenten kaum etwas aus. Über zehn, zwanzig oder dreissig Jahre summiert er sich, dank Zinseszins, zu einem beträchtlichen Betrag. Wer die Gebühren im Griff hat, sichert sich einen Teil der eigenen Rendite zurück.

Kosten, die man beeinflussen kann – und solche, die man nicht beeinflussen kann

Manche Kosten entstehen unabhängig davon, wie Sie anlegen, etwa Steuern oder Stempelabgaben. Andere hängen direkt von der gewählten Strategie und dem gewählten Anbieter ab. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Wer die beeinflussbaren Kosten kennt, kann sie gezielt reduzieren, ohne bei der Qualität der Anlage zwingend Abstriche zu machen.

Vier Begriffe, die Sie kennen sollten

Die Total Expense Ratio, kurz TER, gibt an, wie viel ein Fonds oder ein anderes Anlageprodukt jährlich an laufenden Kosten abzieht. Courtagen fallen beim Kauf und beim Verkauf von Wertschriften an, es sind die eigentlichen Handelskosten. Dazu kommt, je nach Lösung, eine Vermögensverwaltungsgebühr für die laufende Betreuung des Portfolios sowie allenfalls eine Beratungsgebühr für die persönliche Beratung. Vier Begriffe, eine gemeinsame Wirkung: Sie schmälern die Rendite, wenn man sie nicht im Blick behält.

Unabhängig heisst: keine eigenen Produkte

Manche Vermögensverwalter setzen bevorzugt eigene Produkte ein und verdienen doppelt daran: an der Verwaltung und am Produkt selbst. Für Kundinnen und Kunden kann das eine zusätzliche, oft wenig sichtbare Belastung bedeuten. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. In unserer Vermögensverwaltung setzen wir keine eigenen Produkte ein, sondern wählen die jeweils passende Lösung am Markt aus. Das garantiert Ihnen eine unabhängige Beratung.

Gebühren im Griff zu haben ist die eine Seite. Die andere: nach wie vor die besten verfügbaren Produkte auszuwählen. Beides gehört für uns zusammen.

Liquidität: Wie man flüssig bleibt

Ganz gleich, ob unvorhersehbare Ereignisse, geplante Grossausgaben oder eine neue Investmentmöglichkeit: flüssige Mittel bewahren uns vor finanziellen Engpässen. Was ist Liquidität genau und wie entsteht sie? Wir erklären es Ihnen hier flüssig.

Nicht alles ist gleich schnell verfügbar

Liquidität beschreibt, wie schnell und einfach eine Anlage wieder zu Geld gemacht werden kann. Aktien grosser, börsenkotierter Unternehmen lassen sich innert Sekunden verkaufen. Eine Immobilie hingegen kann Wochen oder Monate in Anspruch nehmen, sofern man keinen grossen Verlust in Kauf nehmen will. Je höher die Liquidität, desto flexibler bleiben Sie. Je tiefer, desto länger sind Sie gebunden.

Lebenssituationen ändern sich

Ein Jobwechsel, ein familiäres Ereignis oder eine spannende neue Anlagemöglichkeit: Lebenssituationen können sich kurzfristig verändern. Nicht jede Anlage ist jederzeit problemlos verfügbar. Das ist kein Nachteil per se, aber es muss bei der Planung berücksichtigt werden. Wer das ausser Acht lässt, kann in finanzielle Schieflage geraten.

Puffer planen

Finanzielle Flexibilität braucht Struktur. Planen Sie einen Liquiditätspuffer für kurzfristige Bedürfnisse ein. Den Rest können Sie gezielt und renditeorientiert investieren – mit längerem Horizont und entsprechendem Ertragspotenzial. Handlungsfähigkeit und Rendite schliessen sich nicht aus.

Entscheidend: die Anlagestrategie

Wer seinen Liquiditätsbedarf kennt, kann sein Geld gezielter einsetzen. Eine gute Anlagestrategie im Rahmen unserer Vermögensverwaltung berücksichtigt beides.

Inflation: der schleichende Kaufkraftzerfall

Die Inflation ist ein fieser Widersacher. Sie arbeitet leise, kontinuierlich und weitgehend unbemerkt. Wenn man sie bemerkt, wird einem bewusst: Früher hat man mehr für sein Geld bekommen.

Geld bleibt Geld – aber weniger wert

Inflation bedeutet, dass Ihr Geld an Kaufkraft verliert. Nicht nominal – ein Franken bleibt ein Franken –, aber real: Für dieselbe Summe bekommen Sie mit der Zeit schlicht weniger. Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Kaffee kostete in der Schweiz vor 40 Jahren etwa CHF 1.50. Heute zahlen Sie deutlich über CHF 4.–. Das gleiche Konsumprodukt ist plötzlich mehr als dreimal so teuer. Hoppla.

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Sparen allein schützt nicht

Die Preise steigen langfristig kontinuierlich – inflationsbedingt. Ein Sparguthaben wächst oft langsamer als die Inflation. Wer sein Geld ausschliesslich auf dem Sparkonto parkiert, verliert real an Wert – ohne es zu merken. Die Zahl auf dem Kontoauszug bleibt gleich. Die Kaufkraft dahinter schrumpft. Langsam, aber sicher.

Anlegen als probates Gegenmittel

Nicht zu investieren ist ein Risiko, und zwar ein unterschätztes. Die Lösung: 1. Nicht nur nominale Beträge betrachten, sondern sich auch der realen Kaufkraft bewusst sein. 2. Aktien, Obligationen oder alternative Anlagen wie Immobilien und Gold können helfen, der Inflation entgegenzuwirken und Vermögen real stabil zu halten beziehungsweise sogar wachsen zu lassen. Wer wartet, zahlt still und leise drauf.

Starten – am besten gleich

Wer seinen Kaffee morgen noch entspannt bezahlen will, legt heute an. Anlegen kann helfen, Kaufkraft langfristig zu erhalten und Vermögen real zu steigern – konsequent, automatisiert, auf Ihre Situation abgestimmt. Kurz: Kontosparen ist kalter Kaffee. Je länger, je mehr.

Cost-Average-Effekt: Mal teurer, mal günstiger – und am Ende besser

Kursentwicklungen sind wie Lift fahren. Meistens geht es nach oben, aber ab und zu auch nach unten. Wer regelmässig anlegt, profitiert vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Was es mit dem Begriff auf sich hat, erklären wir Ihnen hier rauf und runter.

Regelmässig investieren statt perfekt timen

Der Cost-Average-Effekt entsteht, wenn regelmässig derselbe Betrag investiert wird. Bei steigenden Kursen kaufen Sie weniger Anteile, bei fallenden Kursen mehr. Über die Zeit entsteht daraus ein ausgeglichener Durchschnittspreis – ganz automatisch, ohne dass Sie aktiv eingreifen müssen. Zum Zeitpunkt X kaufen Sie ein, wenn die Preise im Parterre sind, zum Zeitpunkt Y investieren Sie, wenn sich die Kurse in der obersten Etage befinden. Am Ende liegt der Schnitt jedenfalls tiefer als der Höchstpreis.

Die Sache mit dem Einstiegszeitpunkt

Märkte schwanken ständig. Perfekte Einstiegszeitpunkte sind kaum planbar und wer versucht, sie zu treffen, scheitert meist an den eigenen Erwartungen. Viele kaufen zu spät, wenn die Euphorie bereits eingesetzt hat, und verkaufen zu früh, wenn die Nervosität überhandnimmt. Emotionen sind schlechte Anlageberater und zögern gute Entscheidungen häufig unnötig hinaus. Auf den Punkt gebracht: Regelmässigkeit schlägt Timing – immer.

Kontinuierlich fixe Beträge investieren

Regelmässiges Investieren reduziert den Einfluss von Emotionen, nutzt Schwankungen zu Ihrem Vorteil und schafft langfristig Disziplin. Wir empfehlen Ihnen einen Vermögenssparplan, er ist das ideale Produkt für die Nutzung des Cost-Average-Effekts. Definieren Sie einen fixen Betrag, setzen Sie einen Dauerauftrag auf und lassen Sie den Lift fahren. Auf und ab. Mittel- und langfristig steigen Sie so in der mittleren Preisetage ein.

Aktien und Obligationen: Inhaber oder Geldleiher?

Wie man Aktien, Obligationen und andere Anlageklassen sinnvoll kombiniert, ist eine der zentralen Fragen jeder Anlagestrategie. Die Kombination beeinflusst das Risiko, die Rendite und das Anlageerlebnis massgebend.

Geld leihen oder Miteigentümer werden?

Mit dem Kauf einer Obligation leihen Sie einem Staat oder Unternehmen Geld. Dafür erhalten Sie regelmässig Zinsen und am Ende der Laufzeit Ihr Kapital zurück. Obligationen sind also planbar, stabil und verlässlich. Eine Aktie hingegen macht Sie zum Miteigentümer oder zur Miteigentümerin eines Unternehmens – mit allen Chancen und Risiken. Ein konkretes Beispiel: Jemand in Ihrem Umfeld eröffnet ein Café: Mit einer Obligation leihen Sie der Person Geld und erhalten dafür fixe Zinsen. Mit einer Aktie wiederum sind Sie an der Geschäftsentwicklung des Cafés beteiligt, an der positiven wie auch an der negativen.

Stabilität oder Wachstum – oder beides?

Obligationen bieten Stabilität und verlässlichere Erträge. Aktien verfügen über höhere Renditechancen, aber auch über stärkere Schwankungen. Die Kombination beider Anlagetypen beeinflusst Risiko, Rendite und Anlageergebnis entscheidend.

Die Mischung machts

Wie viel Stabilität und wie viel Wachstumspotenzial sinnvoll ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab, nämlich von Ihrem Anlagehorizont, Ihrer Risikotoleranz sowie von Ihren Lebens- und Vermögenszielen. Eine Kombination aus Aktien und Obligationen bildet das Fundament vieler Anlagestrategien.

Eine Faustregel: Je länger der Anlagehorizont ist und je mehr Risiken man eingehen kann und will, desto mehr Aktien sind sinnvoll.

GRAPHIK: Chars mit der Entwicklung des SPI und eines Obli Index im Zeitverlauf und einer dritten Linie, die ein 50/50 Portfolio mit Rebalancing aufzeigt.

Eine gute Investition: unsere Vermögensverwaltung

Unsere Vermögensverwaltungsmandate umfassen verschiedene Strategien mit unterschiedlichen Anteilen von verschiedenen Anlageklassen – abgestimmt auf Ihre persönlichen Präferenzen.