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TWINT‑Betrug auf Verkaufsplattformen

Phishing-Warnung: Betrügende zielen auf TWINT-Zugangsdaten über Verkaufsplattformen ab

Aktuell kommt es vermehrt zu Betrugsfällen im Zusammenhang mit Verkaufsinseraten auf Plattformen wie Ricardo.ch oder tutti.ch. Cyberkriminelle geben sich als Kaufinteressenten aus und versuchen, über gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie die TWINT-Nummer und den TWINT-PIN zu gelangen. Mit diesen Informationen können sie missbräuchliche Zahlungen auslösen.

Damit Sie sich schützen können, informieren wir Sie über die Vorgehensweise der Täter und zeigen auf, wie Sie sich richtig verhalten.

Wie gehen die Täter vor?

Die Betrugsmasche folgt meist einem ähnlichen Muster:

  • Kontaktaufnahme über ein Verkaufsinserat: Die Täter reagieren mit gefälschten oder kompromittierten Benutzerkonten auf ein legitimes Inserat und geben sich als Käufer aus.
  • Echte und gefälschte E-Mails im Wechsel: Zuerst erhalten die Betroffenen eine echte Bestätigungsmail der Verkaufsplattform. Kurz darauf folgt eine gefälschte E-Mail im Design von Ricardo.ch oder tutti.ch, oft mit leicht abweichender Absenderadresse.
  • Zusätzlicher Druck über WhatsApp oder andere Messenger: Parallel dazu melden sich die Täter über WhatsApp oder einen anderen Messenger und fragen nach, ob die angebliche Zahlungsbestätigung eingetroffen sei. Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen und Druck aufzubauen.
  • Weiterleitung auf eine Phishing-Seite: Der Link in der gefälschten E-Mail führt auf eine täuschend echt aussehende Website. Dort sollen Betroffene ihr Finanzinstitut auswählen und anschliessend ihre TWINT-Nummer und den TWINT-PIN eingeben.
  • Missbrauch der Daten: Werden diese Angaben erfasst, gelangen sie direkt zu den Betrügern, die damit den TWINT-Account übernehmen und missbräuchliche Zahlungen auslösen können.

Wie Sie sich schützen können

So erkennen und vermeiden Sie die Betrugsmasche:

  • Öffnen Sie keine Links aus E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind.
  • Prüfen Sie die Absenderadresse genau, kleine Abweichungen können auf eine Fälschung hinweisen.
  • Geben Sie niemals Ihre TWINT-Nummer oder Ihren TWINT-PIN auf verlinkten Seiten ein.
  • Verschieben oder löschen Sie verdächtige E-Mails und leiten Sie sie an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Fragen Sie im Zweifel direkt beim betreffenden Unternehmen nach, ob eine Nachricht echt ist.

Was tun, wenn Sie bereits Daten preisgegeben haben?

Falls Sie Ihre Daten auf einer gefälschten Seite eingegeben haben oder einen Missbrauch vermuten:

  • Ändern Sie sofort das Passwort Ihres TWINT-Accounts sowie aller weiteren Konten mit denselben Zugangsdaten.
  • Überprüfen Sie Ihre Konten auf ungewöhnliche oder verdächtige Transaktionen.
  • Kontaktieren Sie umgehend den Kundendienst Ihres Finanzinstituts, damit der Zugang gesichert werden kann. Allenfalls ist die Sperrung Ihres TWINT-Accounts, sowie Bank-Accounts nötig.
  • Erstatten Sie nach telefonischer Voranmeldung Anzeige bei der Kantonspolizei.